T-Wurf – Reise zum Deckrüden

Deckreise nach Cottbus 6. November 2008 und Trächtigkeit
Zum Glück hat sich Mira Zeit gelassen und ist erst am 24. Oktober läufig geworden. Daher wird unser T- Wurf im Jänner zur Welt kommen, und wenn die Kleinen dann Mitte März in ihre Familien übersiedeln, ist schon fast Frühling, somit für die Aufzucht eines jungen Hundes die ideale Jahreszeit.
Die Decktagbestimmung empfahl den 6. bzw. 7. November als optimalen Zeitpunkt für die Hundehochzeit. Daher machten wir uns am Donnerstag, den 6. November 08 frühmorgens auf den Weg zu Hugo von der Spreewehrmühle, der mit seiner Familie in Cottbus wohnt. Wir hatten eine schöne Fahrt, konnten aber wegen leichten Nebels leider nicht viel von der Landschaft sehen, und kamen viel zu früh in Cottbus an. Daher machten wir noch einen kleinen Rundgang durch die Stadt, besuchten die wunderschöne gotische Kirche und tranken Kaffee am Altmarkt. Mira war allerdings schon sehr ungeduldig, fast wäre sie über einen winzig kleinen weißen Rüden hergefallen, sie war kaum zu halten. Daher meldeten wir unsere Ankunft bei Familie Zehnsdorf an. Während Mira im Auto warten musste besprachen wir nur kurz die Formaltäten, denn auch Hugo war schon ziemlich aufgeregt, hatte er doch inzwischen Mira gewittert. Als Mira endlich in den Garten durfte und dort auf Hugo traf, herrschte sofort Sympathie auf beiden Seiten und man hielt sich gar nicht erst mit Geplänkel auf. Hugo wollte gleich zügig zur Tat schreiten, doch es wollte vorerst nicht gelingen. Jedoch, man gab nicht auf, animierte sich gegenseitig, und als ich insgeheim schon befürchtete, Hugo würde ermüden, und wir müssten ihm eine Pause verschaffen, gab es plötzlich einen erfolgreichen Versuch und es kam zu einem 20 minütigen Hängen, bei dem die beiden Hunde einen sichtlich zufriedenen Eindruck machten, nach Hugos Absteigen Wange an Wange standen und sich gegenseitig den Fang leckten.

Am nächsten Tag machten wir vormittags einen Ausflug nach Burg. Diese Gegend des Spreewalds wird wegen der weitverzweigten Spreearme auch Venedig des Nordens genannt. Im Heimatmuseum erfuhren wir Interessantes über die Fließe und auch über Sorben und Wenden, einer westslawischen Minderheit. Nachdem wir auch die die köstlichen Spreewaldgurken gekostet hatten, fuhren wir wieder nach Cottbus zurück, denn da war für die Hunde wieder ein sehr erfolgreiches Rendezvous vorgesehen.

Für den Samstag war Wetterbesserung angekündigt: sonnig und warm, und Carmen wollte uns die Sehenswürdigkeiten der Gegend zeigen. Doch entgegen den Wetterprognosen regnete es den ganzen Tag: vormittags bei der Kahnfahrt in Burg: Regen, mittags bei der 3. Hundehochzeit: leichter Regen, nachmittags die Spreewehrmühle: im Regen.

Dann die Besichtigung des Braunkohleabbaus im Tagbau, sehr eindrucksvoll – dabei wird die ganze Landschaft versetzt – auch bei Regen, und schließlich der riesige, wunderbare Branitzer Park, von Fürst Pückler angelegt, mit den beiden Pyramiden – richtig: ebenfalls im Regen!

Erst als wir mit Carmen und Frank zum Abendessen aufbrachen hörte der Regen endlich auf. Zuvor hatten wir noch mit Heidi und Lothar Dickfeld, den Züchtern von der Spreewehrmühle, die Mira kennenlernen wollten, mit Rotkäppchen-Sekt auf eine erfolgreiche Verpaarung angestoßen. Am Sonntag endlich schien die Sonne und wir haben einen wunderschönen Tag in Dresden verbracht.

Zum Abendessen haben wir uns wieder mit Carmen, Frank und deren Tochter Katja getroffen, doch obwohl die Hunde sehnsuchtsvoll jaulten, durften sie nicht mehr zusammen: genug ist genug!
Am Montag machten wir auf unserer Heimreise noch einen Abstecher nach Leipzig.
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Gegen Mitternacht kamen wir müde aber sehr erfüllt von den vielen schönen Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen zu Hause am Wiener Stadtrand an. Jetzt heißt es bis zum Ultraschall in 4 Wochen geduldig warten.

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Die Trächtigkeit
Heute, am 4. 12. 08, dem 28. Tag sieht man auf den Ultraschallbildern deutlich einige Fruchtampullen. Die Untersuchung zeigt, dass alles in bester Ordnung ist. Mira geht es ausgezeichnet: sie ist fröhlich und übermütig, wie immer, nur der Hunger ist sehr, sehr groß. Außerdem ist sie noch anhänglicher, und sie schläft auch mehr als sonst. Jetzt haben wir schon fast die Hälfte der Trächtigkeit erreicht, das bedeutet, dass zu diesem Zeitpunkt alle Organe der Embryos bereits ausgebildet sind . Eigentlich müssen sie jetzt nur mehr wachsen, um als gesunde Hovis so um den 10. Jänner 09 zur Welt zu kommen.
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